Irak kauft unnütze Sprengstoffdetektoren für 82 Mio US-Dollar





Ein neuer Skandal ist aufgedeckt worden. 82 Mio US-Dollar wurden vom Irak für tausende von Sprengstoff-Detektoren ausgegeben, die nicht funktionieren. Eine einfache RFID-Karte steckt in dem Glaskasten (links auf dem Bild), die jetzt von britischen Wissenschaftlern untersucht wurde. Weshalb dieser Kasten mit einem Coax-Kabel mit dem Pistolenartigen Griffstück verbunden ist, weiß wohl nur der Hersteller. Der ADE-651 detector wird an fast allen Kontrollpunkten im Irak benutzt, ohne zu funktionieren.





Die Technischen Daten sind wirklich lachhaft. Die aufgeführten Punkte (siehe Bild) lesen sich wie eine Mischung aus Bullshit-Bingo und Uri Geller. Mich würde es nicht wundern, wenn Betreiber der Herstellerfirma irgendwie mit Politikern verwandt sind. Der Krieg ist für viele eine tolle Geld-Druckmaschine.

Die Produktseite vom ADE-651 (gab es auch einen ADE-650? Bestimmt nicht) wurde mit Dreamweaver 8 erstellt und hat so nette Titel wie "layout widescreen2.gif". Ja, mit Dateiendung. Unprofessioneller geht es kaum.

Das Vereinigte Königreich hat nun endlich ein Ausfuhrverbot für dieses Produkt erteilt. So ganz skrupellos ist man also nicht.

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